Erbrecht

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Teilurteil im Erbrecht

Rechtsanwalt Tobias Goldkamp am 15. Februar 2021

Ein Teilurteil (§ 301 ZPO) darf nur ergehen, wenn die Entscheidung über den Teil unabhängig davon ist, wie über den Rest des Streitgegenstands entschieden wird. Die Gefahr einander widersprechender Entscheidungen muss ausgeschlossen sein. Es ist umstritten, ob und unter welchen Voraussetzungen bei einer Pflichtteilsstufenklage schon in erster Stufe ein errechneter Mindestbetrag eingeklagt werden kann. Das […]

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Anspruch der Erbengemeinschaft – wie wird er durchgesetzt?

Rechtsanwalt Tobias Goldkamp am 12. Februar 2021

Gehört ein Anspruch zum Nachlass, kann ein einzelner Miterbe ihn geltend machen, auch gegen den Willen der anderen (§ 2039 S. 1 BGB). Allerdings kann der Miterbe die Leistung nur an die Erbengemeinschaft einfordern und der Nachlassschuldner nur an alle Erben gemeinschaftlich leisten, z.B. auf ein Nachlasskonto. Der Miterbe kann vom Nachlassschuldner deshalb nur auf […]

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Aufsatz „Erstberatung des künftigen Erblassers“ erschienen

Internetredaktion am 8. Februar 2021

Im Aufsatz „Erstberatung des künftigen Erblassers“ erklärt Rechtsanwalt Tobias Goldkamp, was bei der Beratung von Erblasserinnen und Erblassern zu beachten ist. Goldkamp ist Fachanwalt für Erbrecht in Neuss. Der Aufsatz richtet sich an im Erbrecht tätige Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Die Zeitschrift für die gesamte erbrechtliche Praxis (ErbR) hat in ihrer 2. Ausgabe für das Jahr […]

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Ist deutsches Erbrecht anwendbar?

Rechtsanwalt Tobias Goldkamp am 12. Dezember 2020

Ob sich ein Erbfall nach deutschem Recht richtet und ein Nachlassgericht in Deutschland zuständig ist, richtet sich in der Regel danach, ob der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte. Wie der letzte gewöhnliche Aufenthalt zu bestimmen ist, führt das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem Beschluss vom 20. November 2020 aus (Aktenzeichen I-3 Wx 138/20): „Der […]

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Ausschlagung rückgängig machen – geht das?

Rechtsanwalt Tobias Goldkamp am 11. Dezember 2020

Wer ausschlägt, weil er davon ausgeht, der Nachlass sei überschuldet, kann die Ausschlagung wegen Irrtums anfechten, wenn sich der Nachlass als werthaltig herausstellt. Ein solcher Irrtum erfordert, dass der Erbe aufgrund der ihm bekannten Anhaltspunkte davon ausgeht, der Nachlass sei überschuldet. Solche Anhaltspunkte können z.B. sein: vermüllte Wohnung umherliegende Rechnungen und Mahnungen keine werthaltigen Gegenstände […]


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