Inkasso

Allgemein | Inkasso

Nachforderung an VG Wort: Achtung Verjährung

Rechtsanwalt Christoph Schiffer, LL.M. am 9. Dezember 2013

Zwar ist das Urteil des OLG München vom 17. Oktober 2013 gegen die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) noch nicht rechtskräftig, aber es bedeutet für viele Urheber, dass sie für ihre Werke noch einen Nachschlag von der VG Wort verlangen können. Der Bundesgerichtshof, der jetzt über die Revision der VG Wort zu entscheiden hat, wird die Entscheidung des OLG München voraussichtlich nicht aufheben. Die VG Wort hat in ihrem Newsletter für Dezember 2013 mitgeteilt, dass sie nicht generell bis zum Abschluss des Revisionsverfahrens auf die Einrede der Verjährung verzichten will. Also sollte jeder Autor, egal ob von wissenschaftlichen oder anderen Texten,... weiter...

Inkasso | Zwangsvollstreckung

Private Krankenversicherung bei Einkommenspfändung

Rechtsanwalt Volker Stadtfeld am 23. Mai 2012

Bei einer Einkommenspfändung sind Sozialversicherungsbeiträge vom Einkommen abzuziehen. Für Beiträge einer privaten Krankenversicherung gilt dies nur im „Rahmen des Üblichen“ (§ 850e ZPO). weiter...

Allgemein | Allgemeines Zivilrecht | Gesellschaftsrecht | Inkasso

Privatpersonen können sich bei der Schufa über Firmen informieren

Rechtsanwalt Leonhard Breuer am 7. Januar 2011

Ein neuer Service für Privatpersonen ist zum Jahreswechsel gestartet: Privatpersonen können Auskünfte über Unternehmen erhalten. Dafür müssen sie lediglich online ihr Interesse anmelden und erfahren somit alles über das Zahlungsverhalten der Firma. Dieser Service soll dazu dienen, sich bereits vor Aufnahme der Geschäftsbeziehung ein genaueres Bild von der Kreditwürdigkeit eines Betriebs machen zu können. Vor allem bei Projekten, die Vorkasse erfordern, wird der Kunde umso wahrscheinlicher vorher wissen wollen, ob er einer solventen und zuverlässigen Firma sein Geld anvertraut. Die Auskunft ist zwar nicht umsonst, ist aber mit 18,50 Euro für den unbegrenzten Zuganz plus 28,50 Euro pro Auskunft in... weiter...

Allgemein | Inkasso

Forderungen nicht verjähren lassen!

Rechtsanwalt Volker Stadtfeld am 7. Dezember 2010

Am 31. Dezember werden deutschlandweit Forderungen in Millionenhöhe verschenkt, weil die Gläubiger sie verjähren lassen. Viele Ansprüche werden nicht rechtzeitig geltend gemacht, weil der Unternehmer entweder die Verjährungsfris­ten nicht kennt oder die Einforderung so lange hinausschiebt, bis es zu spät ist. Für die meisten Forderungen gilt die so genannte „regelmäßige Verjährungsfrist“. Sie liegt bei drei Jahren. Das heißt: am 31. Dezember 2010 verjähren Ansprüche aus dem Jahr 2007.
Verhindern kann man dies durch Hemmung oder Neubeginn. Unter Hemmung versteht man beispielsweise die Zustellung eines Mahnbescheids oder nachweisbare Verhandlungen zwischen Gläubiger und Schuldner. Im Falle eines Anerkenntnisses durch den Schulder gibt es einen Neubeginn. Die Verjährungsfrist startet erneut.

Allgemein | Allgemeines Zivilrecht | Arbeitsrecht | Bankrecht | Baurecht | Familienrecht | Inkasso | Mietrecht | Steuerrecht | Versicherungsrecht | Vertragsrecht

Ausbewahrungsfristen wichtiger Unterlagen

Internetredaktion am 7. Dezember 2010

Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, um sich dem Ausmisten von Papieren zu widmen. Die Aufbewahrungsfristen für wichtige Dokumente beginnen und enden nämlich jeweils zum Jahreswechsel. Für Privatleute besteht keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht mit Ausnahme von Handwerkerrechnungen (5 Jahre Aufbewahrungsfrist). weiter...